Bönnigheim bleibt weiter ungeschlagen in der Abstiegsrunde, doch das Spiel gegen die TG Nürtingen 2 lief alles andere als rund.

Schon zu Beginn des Spiels merkte man den Bönnigheimerinnen aus unerklärlichem Grund ein unsicheres Auftreten an. Vor allem das Angriffsspiel gestaltete sich schwierig und war von zahlreichen technischen Fehlern geprägt. Nach der ersten viertel Stunde lag der TSV mit 5:7 hinten, nachdem sich Katja Kerner und Lena Halupka vorne durchtankten. Zu den technischen Fehlern kamen dann aber auch noch zwei vergebene Siebenmeter sowie einige Fehlwürfe hinzu. Einziger Lichtblick der ersten Halbzeit war die TSV-Unterzahlsituation, in der mit schnellem Spiel erstmals wieder der Ausgleich zum 10:10 erzielt werden konnte. Beim 12:12 wurden die Seiten gewechselt.

Auch die zweite Halbzeit begann in Unterzahl und Bönnigheim konnte zum 14:12 hier sogar vorlegen. Eine klare Leistungssteigerung war zu erkennen. Beim 17:14 in der 34. Minute lag Bönnigheim erstmals mit 3 Toren in Front. Nach ein paar schnellen und gut herausgespielten Aktionen schlichen sich dann aber wieder zu viele Fehler ein. Plötzlich lief der Ball nicht mehr flüssig weiter, der Angriff kam ins Stocken und Nürtingen nutze seine Chance. Das Spiel drehte sich wieder und nach 43 Minuten waren die Gastgeberinnen mit 5 Toren im Hintertreffen (18:23). Neben der schwachen Angriffsleistung fehlte auch in der Abwehr der letzte Zugriff. Zwar gelang es Bönnigheim den recht großen Rückstand nochmals auf zu holen. Am Ende reichte es aber nur für ein 28:28 Unentschieden.  

„Der Start ins Spiel war extrem zerfahren und auf überschaubarem Niveau. Wir haben sehr viel vermissen lassen, was wir uns vorgenommen hatten und dadurch war Nürtingen Mitte der 1. Halbzeit 3 Tore in Führung. Durch eine klare Leistungssteigerung stand es dann 12:12 zur Halbzeit. Dann starten wir zu Beginn der zweiten Halbzeit gut, machen innerhalb von 5 Minuten 5 Tore und führen 17:14. Danach geh auf einmal gar nichts mehr. Am Ende können wir froh über einen Punktgewinn sein, wobei das Ziel ganz anders war. Gegen Fridingen muss nächste Woche eine deutliche Steigerung her“, so Tobias Gärttner zum Spiel.

 

Es spielten:
Kathrin Gerullis, Rosaria Cotardo (Tor);
Alexandra Zäh (3), Louise Haiges (1), Sandra Graner (3/1), Marielene Reichhardt (2), Sonja Christel (2), Alina Kynast, Lena Halupka (6), Katja Kerner (9), Bianca Fischer, Lara Haar (2)
Alexandra Zäh (az)