Die Bönnigheimerinnen konnten das Rückspiel bei der HSG Fridingen/Mühlheim aufgrund einer zur schlechten Chancenverwertung nicht für sich entscheiden und mussten mit einer ärgerlichen 32:29 Niederlage die Heimreise antreten.

Etwas zerfahren begann das Spiel im Donautal auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich richtungsweisend absetzen, was an den starken Torhüterleistungen auf beiden Spielfeldseiten lag. Über 4:4 und 8:8 wurden die Seiten beim 14:14 gewechselt. Bis dahin hätte der TSV mehrfach die Chance gehabt mit drei bis vier Toren in Führung zu gehen, doch dies gelang nicht. Nachdem sich in der ersten Halbzeit noch ein relativ ausgeglichenes Duell zwischen den Mannschaften abzeichnete, konnte sich die HSG Fridingen/Mühlheim bis zur Mitte der der zweiten Halbzeit mit 3 Toren vor dem TSV Bönnigheim absetzen (22:19). Nach der Auszeit von Bönnigheim konnten sie drei Tore in Folge zum 22:22 Ausgleich werfen. Das Spiel war wieder offen. Doch die HSG agierte im Angriff mit mehr Druck und Zug zum Tor. So gelang es den Gastgeberinnen wieder in Führung zu gehen und diese bis zum Ende zu halten. Auch eine offensive Abwehr des TSV ließ sie von der Siegerstraße vor einer vollen Heimtribüne nicht mehr abbringen. Am Ende siegte die HSG in ihrem letzten Heimspiel mit 32:29

„Nachdem wir uns gute Chancen gegen die offensive Abwehr erarbeitet haben, haben wir den Ball zu oft nicht im gegnerischen Tor unterbringen können. Diesmal gelang uns wieder viel mehr Tiefe im Angriff, doch wenn wir keine Tore machen oder die Bälle ins aus werfen, bringt uns das leider nicht viel. Vor der vollen Halle haben die Gastgeberinnen etwas cleverer agiert und verdient gewonnen“, so Trainer Dominic Zäh.

Es spielten:
Kathrin Gerullis, Rosaria Cotardo, (beide Tor);

Alexandra Zäh (5), Louise Haiges (2), Merle Sanwald, Carlina Luft (4), Sandra Graner (3), Alina Kynast (8/4), Sina Häberlen (1/1), Marilen Biedermann (1), Katja Kerner (4), Sina Reibl (1)

Alexandra Zäh (az)